Seite:Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg.djvu/80

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Friedrich Röhr, geboren den 18. November 1816 zu Schönberg, der im Bunzlauer Seminare von Ostern 1836 bis 1839 gebildet war. Ostern 1839 wurde er nach Rothenburg berufen, und definitiv angestellt.

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Vier Kirchväter, davon zwei aus Rothenburg sind, einer aus Noes, und einer aus Nieder-Neundorf, machen mit den beiden Geistlichen das Kirchen-Collegium aus. Die jetzigen Kirchväter sind: der Fleischermeister Gottfried Eichler und der Dreirüthner Arnold in Rothenburg, der Freigärtner Kluge in Noes, und der Häusler Gehler in Nieder-Neundorf.

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Milde Stiftungen, Vermächtnisse und
Schenkungen.
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Es muß in frühern Zeiten in Rothenburg ein Hospital gewesen sein; denn in einem Vergleiche von 1538 wird der Spittelzinse von 82 Mark erwähnt, die bei den Unterthanen zu Noes steht, von der Herrschaft daselbst eingefordert, und dem Pfarrer übergeben wird. Auch nennt man noch auf Noeser Gebiete „Spitalfelder.“

Andere Stiftungen aus früherer Zeit giebt die Neue Lausitzer Monatsschrift 1806 II. S. 28–30 an; es sind folgende:

Hans von Rothenburg zu Hänichen verkauft 1466 zu dem Altar in Rothenburg zwei Mark Zinses, welchen Günther von Kottwitz zu Klinge, und Johann Zeuner, Altarist bei der