Seite:Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen Teil 1 1759.pdf/32

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ein Paar Ausnahmen, welche gegen den Nutzen, den diese Regel übrigens in der gantzen Lehre der Applicatur schaft, nichts bedeuten wollen.

 §. 38.  E moll[WS 1] im Absteigen sehen wir bey Fig. XII. mit zweyerley Finger-Setzung, wovon die, nächst über und unter den Noten, die beste ist.

 §. 39.  F dur im Aufsteigen hat im Dißkante nur eine gute Applicatur, laut Fig. XIII. hergegen sind im Basse drey, welche in gewisser Art alle brauchbar und deswegen werth sind, daß man sie übet.

 §. 40.  F dur im Absteigen zeigt sich bey Fig. XIV. im Dißkante mit zweyen, und im Basse mit dreyen Applicaturen. Die nächst über und unter den Noten sind die gewöhnlichsten; in den andern ist nichts unregelmäßiges, sie können bey gewissen Fällen nöthig seyn, folglich kan man sie darbey mit mercken.

 §. 41.  D moll im Aufsteigen bey Fig. XV. hat für jede Hand dreyerley Finger-Setzung, welche alle gut und zu üben sind, ohngeacht daß die von den Noten entfernteste etwas ungewöhnlicher als die andern ist.

 §. 42.  D moll im Absteigen finden wir bey Fig. XVI. mit zweyerley Arten von Setzung der Finger für jede Hand. Die beyden, welche am weitesten von den Noten entfernt stehen, sind wegen des vorkommenden halben Tones nicht die besten, welcher hier gerne den Daumen in das a verlangt.

 §. 43.  B dur hat nur diese eintzige bey Fig. XVII. angemerckte Applicatur so wohl im Auf- als Absteigen.

 §. 44.  G moll im Aufsteigen hat bey Fig. XVIII. in der rechten Hand zweyerley, und in der lincken Hand dreyerley Arten von

Finger-Setzung. Die nächste über den Noten und entfernteste unter

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: E mol