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nach quasimodo. Er wird nach auswärts zu Operationen berufen und nimmt hier in seinem Hause auswärtige Patienten zur Pflege auf: Miss. XXV, 80v. Holzach und Leontorius. G. II. 30, fol. 25. 34. Silberberg und der Bischof. Bischöfl. Hofzahlamtsrechnung 1520 und 1521. In der Reihe der Apotheker treten neben Chrysostomus Gengenbach 1507 f. (Mar. Magd, U.., fol. 110v. Leonh. 900), Jacob Heilweck 1510 (Safran XXV, 18v), Caspar Binder 1512 (Safran XXV, 21v), Niklaus Werenfels 1519 (Safran XXV, 33v) die Italiäner Caromelli hervor, die durch mehrere Generationen den Beruf ausüben. (Safran XXV, 10. Gerichtsarchiv A. 49, 1508 Montag nach oculi und Mittwoch nach oculi; A. 53 (1518 vigilia palmar.) E. 8, fol. 87v. St. A. Zürich, A. 3542, No. 12) Leonhard Caromelli studiert in Basel, dann in Paris, tritt 1506 als magister Parisicusis in die Basler Artistenfakultät ein; 1512 promoviert er hier zum doctor medicinae; kurz darauf zieht er nach Solothurn und stirbt dort 1519 (Universitätsarchiv R. 3, p. 52. St. A. Solothurn. Missiven 1519. Albr. Burckhardt, medizin. Fakultät 20). Wohl identisch mit dem Magister Leonardus Caramellis, der den Johann Amerbach, seinen fautor obsequentissimus, um Bücher (epistolae Philelphi u. a.) bittet: G. II. 29, fol. 52. Hans Caramellis, Sohn des Apothekers Niklaus, ist 1508 mit Amerbach, Hieronymus Lachner u. a. jungen Baslern in der Schlettstädter Schule, wird aber vom Schulvorsteher Gebweiler nach Hause geschickt, weil er doch nichts lerne und[WS 1] seine Verdorbenheit die Mitschüler anstecken könne: G. II. 29, fol. 47. 1514 kauft er das Haus Hirzfelden in der Lampartergasse: Gerichtsarchiv B. 20 (1515 sabb. nach Lucia). 1515 macht er den Mailänder Zug als Weibel mit, 1522 als Leutnant (Lieferherr): BChr. I, 32; VI, 66; VII, 261. Polit. M. 1, No. 447. Oswald Bär. Wappenbuch Stähelin s. v. Mayer I, 180. Knepper Schulwesen 240. Mitteil. f. Erziehungs- u. Schulgesch. XI, 321. Albr. Burckhardt medizin. Fakultät. 36. Gerichtsarchiv A. 53 (1518 vigilia palmarum); B. 22 (1519 Montag vor Matthäus); E. 8, fol. 12; E. 9, fol. 159; G. 4 (1512 Dienstag vor corp. Chr.) Wegen seines Kriegsdienstes 1513 s. vorn II, 395. Polit. M. 1, No. 39. Peter Wölfflin. Albr. Burckhardt medizin. Fakultät 20. Stähelin Wappenbuch s. v. 1486 magister artium: Artistenmatrikel. 1492 Doktordiplom: Universitätsarchiv, Urk. 1. 1511 kauft er das Schloß Inzlingen: Kraus Kunstdenkm. V, 16. 1515 Ehebrief über Vermählung seiner Tochter Maria mit Hans Bernhard Meyer zum Pfeil: Privatarchiv XXI, No. 1. Im Brilinger Codex in Aarau fol. 64 mehrere Entwürfe für seine Grabschrift. 1526 Forderung an den kaiserl. Kanzler Niklaus Ziegler wegen rückständigen Honorars für seine ärztliche Behandlung durch den verstorbenen Peter Wölfflin: Miss. XXVIII, 87v. Berthold Barter. Albr. Burckhardt medizin. Fakultät 20. 86. 168. Universitätsarchiv B. I, fol. 22v. 24. 25. Gerichtsarchiv A. 53 (1519 Montag nach jubilate); A. 54 (1519 Freitag vor vinc. Petri). Walter les mines d'argent dans la vallée de Soultzmatt 5. Krone: Miss. XXVII, 16v. 33v. 51. 52v. Barters Frau Barbara Schaffhuser war Tochter des Kronenwirtes, nach dessen Tode 1522 Barter die Herberge übernahm. 1522 wurde er Basler Bürger: Öffnungsb. VII, 192. Klybeck: Gerichtsarchiv B. 23. BUB. X, 8. 13. 1526 stirbt er: Gerichtsarchiv B. 24 (1526 Dienstag vor Barthol.); C. 24, fol. 174. Seine Witwe Barbara heiratete den Dr. Lukas Klett: Stähelin Wappenbuch s. v. Schaller. Wonnecker. Weissenborn I, 3796. 1522 nennt er selbst sich Erfordianus alumnus: BChr. I, 441. Albr. Burckhardt

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: uud
Empfohlene Zitierweise:
Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Dritter Band. Helbing & Lichtenhahn, Basel 1924, Seite 20*. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wackernagel_Geschichte_der_Stadt_Basel_Band_3.pdf/565&oldid=3127219 (Version vom 21.5.2018)