Türkischer Fortschritt à la Koran

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Türkischer Fortschritt à la Koran
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 19, S. 226
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[226] Türkischer Fortschritt à la Koran. Ein türkischer Offizier, in Paris erzogen und dort Ehemann einer hübschen Französin geworden, gab unlängst seinen Freunden in Constantinopel einen Schmauß, wobei die Frau die Honneurs machte. Die Freunde machten große Augen und gaben endlich ihre Unzufriedenheit mit der irreligiösen Neuerung zu verstehen. Der civilisirte Ehemann eilte mitten im Schmauße davon zum Scheikh-ul-Islam (eine Art Superintendent) und bat ihn, zwei Fragen schriftlich zu beantworten: „Ist es einem Muselmann verboten durch den Koran, eine Christin zu heirathen?“ „Nein.“ „Befiehlt der Koran, daß sie ihr Gesicht verberge?“ „Nein.“ Mit diesem religiösen Aktenstück beschwichtigte er seine Gäste und Einige sagten, sie würden’s ihm nachmachen.