Theodor Körner (Carl Hecker)

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Textdaten
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Autor: Karl Hecker
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Titel: Theodor Körner
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aus: Die Gartenlaube, Heft 38, S. 630
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1891
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[630]
Theodor Körner.

Als schwachgebeugt das deutsche Land
Der Knechtschaft Kette trug,
Da war dein Lied der Feuerbrand,
Der in die Herren schlug,
Der Flamme gleich, die sturmgejagt
Empor zum Himmel loht:
Frisch auf, mein Volk, im Norden tagt
Der Freiheit Morgenroth!

Und von der eig’nen Töne Gluth
Das junge Herz berauscht,
Hast mit dem Schwerte kühngemuth
Die Leier du vertauscht,
Den Kranz, den um die Stirne dir
Schon früh die Muse wand.
Mit einer blut’gen Lorbeerzier
Im Tod fürs Vaterland.

O Heldenblut, du edle Saat,
Aus der die Freiheit sprießt,
Wenn es in freier Opferthat
Aus freien Herren spießt,
Du bahntest uns den Weg zum Sieg
In mancher heißen Schlacht,
Und deinem heil’gen Quell entstieg
Des Deutschen Reiches Macht!

Und ruft uns der Trompete Schall
Auf neue Kriegesbahn,
Dann schwebt ihr theuren Schatten all
Dem kühnen Zug voran!
Ob dich auch drohend rings umschleicht
Der Feinde List und Trug,
Frisch auf, mein Volk, die Hölle weicht
Vor solcher Geister Flug!

Carl Hecker.