ADB:Eckstorm, Heinrich

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Artikel „Eckstorm, Heinrich“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), ab Seite 636, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Eckstorm,_Heinrich&oldid=652697 (Version vom 24. Dezember 2009, 09:40 Uhr UTC)
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Band 5 (1877), ab Seite 636. (Quelle)
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Eckstorm: Heinrich E., geb. 1557 zu Elbingerode am Harz, erhielt in der Schule der reformirten, ehemaligen Cisterzienser-Abtei Walkenried in der Grafschaft Hohnstein seinen ersten gelehrten Unterricht, die weitere Ausbildung in der Klosterschule zu Ilefeld, besuchte dann die Universitäten von Wittenberg, Jena und Leipzig, wo er neben dem Hauptfache der Theologie die Humaniora studirte. Im J. 1588 erhielt er die Stelle eines Diakon in Erich und folgte 1591 dem Rufe als Prediger und Rector der Klosterschule in Walkenried. Das Rectorat versah er bis zum J. 1613 und hat sich die Schule unter seiner Leitung eines sichtlichen Gedeihens erfreut. Er starb am 22. Febr. 1622. Seine schriftstellerischen Leistungen gehörten zum Theil dem Gebiete der Historie, theils der Astronomie an, haben aber kaum je eine große Bedeutung gehabt. Seine Chronik der Abtei Walkenried ist von dem bekannten Werke Leuckfeld’s rasch verdunkelt worden.

S. J. G. Leuckfeld, Antiquitates Walkenredenses. Leipzig und Nordhausen 1705, S. 150-51.
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