ADB:Isenmannus, Johann

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Artikel „Isenmannus, Johann“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 14 (1881), ab Seite 634, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Isenmannus,_Johann&oldid=881554 (Version vom 24. Dezember 2009, 06:52 Uhr UTC)
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Band 14 (1881), ab Seite 634. (Quelle)
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Isenmann: Johann I., eigentlich Eisenmenger, geb. in Schwäbisch Hall 1495, inscribirte zu Heidelberg 1513 als Joannes Isenmenger, wurde [635] dort mit Johann Brenz von Weilerstadt befreundet und brachte diesen als Prediger nach Hall, wo er selbst 1523 die Pfarrei zu St. Michael erhielt. Fortan war Isenmann des Freundes und nachmaligen Schwiegersohnes Brenz treuester Mitarbeiter. Mit demselben im Interim 1548 verjagt, fand I. gleich ihm Aufnahme in Württemberg, ward zuerst Superintendent in Urach, 1552 Superintendent zu Tübingen, endlich 1558 Prälat im Kloster (Seminar) Anhausen an er Brenz; hier starb er, 4 Jahre nach dem mehrgenannten Reformator, 1574. Gedruckt ist von ihm ein Abschnitt des sog. „großen Buchs von Tübingen“ gegen Peter a Soto.

Vgl. Hartmann-Jäger, Joh. Brenz. Fischlin, Memoria theolog. Wirtemb. I. 53 ff.
J. Hartmann.
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