ADB:Kottaner, Helene

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Artikel „Kottanerin, Helene“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 16 (1882), ab Seite 764, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Kottaner,_Helene&oldid=557539 (Version vom 25. Dezember 2009, 08:20 Uhr UTC)
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Kött, Christoph Florentius
Band 16 (1882), ab Seite 764. (Quelle)
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Kottanerin: Helene K., Kammerfrau der Königin von Ungarn und Böhmen, Elisabeth, Tochter König Sigismunds, des Luxemburgers, und Wittwe König Albrechts II. Ihre Denkwürdigkeiten bilden eine nicht unwichtige, durch naive, lebendige Erzählung zeitgeschichtlich dankenswerthe Quelle. Sie selbst spielte keine untergeordnete Rolle bei der Entführung der ungarischen Reichskrone von Vyssegrad oder der Plintenburg nach Komorn, woselbst dann alsbald (22. Febr. 1440) Ladislaus, der „Nachgeborene“ zur Welt kam. Sie erzählt uns von den Vorgängen und Freudenfesten bei diesem für die Zukunft Ungarns entscheidenden Ereigniß, von der Thätigkeit des Grafen Ulrich II. von Cilli zu Gunsten seines königlichen Neffen, von der Krönungsfahrt des königlichen Kindes nach Stuhlweißenburg (10.–14. Mai) und den weiteren Ereignissen bis zur [765] Trennung des gekrönten Kindes von seiner Mutter und zur Gefangenschaft des Grafen Ulrich von Cilli.

(St. Endlicher) Aus den Denkwürdigkeiten der Helene Kottanerin (1439, 1440), Leipz. 1846. Gust. Freytag, Bilder aus d. deutschen Vergangenheit, I. 3. Aufl. 1861 (57–82).
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