ADB:Kulenkamp, Nicolaus

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Artikel „Kulenkamp, Nicolaus“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), ab Seite 360, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Kulenkamp,_Nicolaus&oldid=886540 (Version vom 24. Dezember 2009, 13:15 Uhr UTC)
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Kulenkamp, Elard Johannes
Band 17 (1883), ab Seite 360. (Quelle)
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Kulenkamp: Nicolaus K., geb. zu Bremen 1710, † ebenda am 21. November 1793, Schönfärber und Seifenfabrikant, erwarb sich autodidaktisch eine nicht gewöhnliche wissenschaftliche Bildung und namentlich eine für seine Zeit bedeutende Kenntniß der Chemie, durch deren praktische Anwendung ihm im J. 1773 die Herstellung einer geruchlosen grünen Waschseife und im J. 1778 die Darstellung des Bremer Grüns, einer aus schwefelsaurem Kupferoxyd (Kupfervitriol) und einer Kaliverbindung hergestellten grünen Mineralfarbe, gelang. Dreimal wurden Schriften Kulenkamp’s von der Göttinger Societät der Wissenschaften mit der goldenen Medaille gekrönt, zuerst 1756 die Schrift „Vom Baue der seeländischen Krappe und wie diese Pflanze in den zunächst an der See gelegenen Gegenden mit Nutzen gebauet werden könne“, abgedruckt in den hannoverschen [361] nützlichen Sammlungen, 1757, 3. Thl., Hannover 1758; dann 1757 „Die Art und Weise, aus dem Waid eine dem Indigo nahe kommende Farbe zuzubereiten“, abgedruckt ebendaselbst; endlich 1766 „Ob sich keine gelbfärbende Materie finden lasse, die so beständig als Krapp und Waid wäre?“, abgedruckt im Hannoverschen Magazin 1773. 39. Stück.

Rotermund. Brem. Gelehrtenlexikon, I. S. 261. Bremer Nachrichten 1875, Nr. 271.
v. Bippen.
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