ADB:Piccart, Michael

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Artikel „Piccart, Michael“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 26 (1888), ab Seite 95, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Piccart,_Michael&oldid=470825 (Version vom 25. Dezember 2009, 05:32 Uhr UTC)
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Piccatt: Michael P. (Pickhard), Philosoph, Philologe und Historiker, 1574–1620. Er wurde zu Nürnberg al-s der Sohn des Predigers I1. Johann P. an St. Scbaldi am 29. September 1574 geboren, besuchte die Schulen seiner Vaterstadt, st11dirte dann in Altorf und wurde hier bereits 1592 Magister. 1599 wurde ihm die Professur der Logik, 1604 auch die der Poesie und 161 die der Metaphysik in Altorf übertragen; er starb erblindet am 2. Juli 1620. Von seinen philologischm Arbeiten haben die versificirte lateinische Uebersetzung des Oppian (1604) und die Erklärungsschriften zu Aristoteles: „188gog0 j11 1e0– tj011em cirjstot01is; „?erj(:u101–um c1–jtj001–um 1iber.“; „O0mmenturij j11 1zrjst0– tsijs 1zo1j1jc:-r u. A. einen gewissen Wer-th und sind zum Theil mehrfach, auch nach seinem Tode, aufgelegt worden; die „01–8tj0uses(1emiose welche er 1614 herausgab, um zu beweisen, daß es nicht blos „08nt0nes seien, was er bei festlichen Gelegenheiten vortrage, sind von nur geringer Bedeutung. Jöcher, Gel.-Lex. Ill, S. 1544. – Schriftenverzeichniß bei Rotermund V1, 121 f. – Bemerkungen Piccart’s in den Vorreden und Widmungen seiner Schriften, namentlich der 0rs.t. ac:-t(1.

R. Hoche.
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