ADB:Sperling, Paul Friedrich

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Artikel „Sperling, Paul Friedrich“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), ab Seite 139, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Sperling,_Paul_Friedrich&oldid=887632 (Version vom 25. Dezember 2009, 15:25 Uhr UTC)
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Sperling: Paul Friedrich S., evangelisch-lutherischer Geistlicher, wurde 1650 in Freiberg als Sohn des dortigen Superintendenten geboren, besuchte die dortige lateinische Schule und bezog 166s die Universität Leipzig, wo er sich unter Rechenberg, Mencke und Thomasius namentlich mit philosophischen Studien beschäftigte. Nachdem er sich die Magisterwürde erworben hatte, wandte er fich nach Wittenberg, aber bald, nach seiner Mutter Tode, wieder nach Leipzig, wo er seine theologischen Studien abschloß und gleichzeitig philosophische Vorlesungen hielt. Nach einem kurzen Aufenthalte in Dresden, wo er sich vor dem Oberconsiftorium der theologischen Prüfung unterzog, wurde er 167s Diakonus in Oberwiesenthal. Nachdem er mehrere Berufungen in andere geistliche Stellungen ausgeschlagen hatte, wurde er 16s1 dritter Hofprediger in Dresden, und neun Jahr später Superintendent in Leisnig, wo er 1711 starb. Seine lateinischen und deutschen Schriften gehören in das Gebiet der biblischen und praktischen Theologie.

J. A. Gleich, .4n11z1jum 1Jc01esjs.Stj(:o1“um Anderer Theil. Dresden und Leipzig 1730. S. 712–729. – A. H. Kreyßig, Album der evangelischlutherischen Geistlichkeit im Königreich Sachsen. Dresden 1ss3. S. s76.
Georg Müller.
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