ADB:Tafinger, Andreas
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? Tafinger: Johann Andreas T., württembergischen Theologe und Pä- dagoge, † 1804. T. wurde am 18. Mai 1728 zu Ludwigsburg als Sohn des –Prälaten With. Gottl. Tafinger geboren. Ju- seiner Vaterstadt und in Stuttgart vorgebildet, studirte er seit 1744 zu Tübingen im theologischen Stift, wurde 1746 Magister der Philosophie und 1750 Repetent am Stift. 1752 und 1753 war er auf Reisen in Frankreich, Holland, England und Deutschland. 1758 begann er -eine erfolgreiche Thätigkeit als Professor der Religion, der griechischen und hebräischen Sprache an dem Gymnasium zu Stuttgart. 1788 erhielt er das Rectorat dieser Anstalt und wirkte zugleich als Pädagogiarch der lateinischen Schulen in dem Lande unter der Staig. y1796 wurde er herzoglich württembergischer Rat und Abt des Klosters Hirfau und starb am 2. August 18O4. Von verschiedenen gelehrten Gesellschaften waren ihm während seines Lebens mannichfache Auszeichnungen zu theil geworden, wie z. B. ihn die Berliner Akademie der Wissenschaften schon 1753 zu ihrem correspondirenden Mitgliede ernannt hatte.
Von ihm „’1IrzOtstus C1e uupt1is 138.tzy0rum“ ((3tott. 1752); „Rek10:cjous Sur 1e 08rs.Otsre 8zors c1’un mj11jst1se cöorangOr“ (jbj(1. 1752); „1s)isputs.tioc1O 88.Oram911tjs geverztjm 8peotztjs (l–1818e 1753); „Ojoero11j re(1i7jy0 0esi1ero“ (00ttg. 1753); „1)e utj1jtm;e peregri1mtjo11um erue1itarunr (1754); „sems.ta. 18tj118 8oo. bat. .IonenSi co118e0rzts.“ (8ruttg. 1756) und verschiedene andere Gedichte; „1)o przestemtjs. j11Stitut0rum 8Ob018.8tj0orum ju Wjrtembergis.“ (8n1ttg. 1759); ,-0rati0 11zts.1jtjs. (1e 11zrmO11is. oo11egiorum -411g1i0s worum cum 89mj118rio t11e01Ogi0o ’1’ubj11gensi“ (’1’ubing. 1759); „1s)e os.uce1js ju itinerjbus 1itsi–8tis Obsermmiis (ibj(1. 1766- 4o); „1)O j11(z0mpmzbj1jsim0 pztris.0 pztro ju j11Oenäiis Wi1rtembsrgjOjs Sr0.“ (1772); -„1)(so1O111uj 8.puc1 70tsrs m-1.tu1ium sesiebrstione“ (8tuttg.1772„ 4o); „1)e 89.1uts.ri temperzmentorum mOC1O1–3.tio11e“ –(jbjc1. 1781); „0rztio mOtrjos„ cum Ke(:torjs ot’ti0j0 y8,1S(1ic:erest““ (ibi(1. 1796). Zu vgl. Neues gelehttes Europa, Theil 14. – Haug, Schwäbisches s Magazin 1776, S. 671 ff. – Gradmann, Gelehttes Schwaben (1802), S. 680 f. – Ernesti in Hirsching’s Handbuch, Bd. 14, Abthl. 1 (1810), S. 88–91. – Meusel, Daß gelehrte Teutschland S. V. an vielen Stellen Bd. 7111,5;Ic, 734;1l,717;111,367;Ic7l(1812),1.