Abschied von Paris
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Abschied von Paris |
| Untertitel: |
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| aus: |
Reisebriefe eines Artisten, S.117, 118 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
5.-9. Tausend |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1928 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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ABSCHIED VON PARIS
Herz, ich schreibe dies
In der letzten Stunde in Paris,
Aus der letzten Flasche echt Champagner
In dem Nègre de Toulouse,
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Nicht so froh, wie ich zuvor aus mancher
Unsentimentalen Stunde sandte manchen Gruß.
Daß ich hier nicht länger durfte bleiben,
Läßt glückstraurig jetzt mich selber quälen.
Morgen aber werd’ ich frech erzählen
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Und deutschabenteuerlich viel übertreiben,
Wie von einer sternenweiten Ferne,
Wie Paris mir ist – ach nein, dann war –.
Denke dir nur: Jede siebente Laterne
Hier ist ein naives Pissoir.
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Unsympathisch, unergründlich
Comme chez nous ist die Bourgeoisie,
Doch die simplen Leute von Pari
Und die Künstler und die bunten Fremden,
Pascin, Eiffelturm und der und das und die –
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Morgen, Liebste, schildre ich das mündlich.
Und die Strümpfe und koketten Hemden.
Zwar nach einundzwanzig Bummeltagen
Ist noch nichts Erschöpfendes zu sagen
Über dies
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Land Paris.
Auch was ich dir morgen angter nus
Glühend loben werde, prüfe du’s.
Bums! Ein Glas zerschlug im Nègre de Toulouse.
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