Abschied von Renée

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Textdaten
Autor: Joachim Ringelnatz
Titel: Abschied von Renée
Untertitel:
aus: 103 Gedichte,
Seite 58
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1933
Verlag: Ernst Rowohlt
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
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Originalherkunft:
Quelle: Digitale Drucke der Uni Bielefeld
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[58] Abschied von Renée

Wann sieht ein Walfisch wohl je
Ein Reh? –
Ach du! Renée!
Und führen wir zusammen auf See,

5
Wir landeten bei den Wilden. –

Sag: Ist es nicht noch schöner, in Schnee
Als in Erde zu bilden?
Und sei auch kein Fuß an dem Sinn;
Es schweben auf tanzender Melodie

10
Zwei Federn einer Indianerin

Fort, fort in die weite Prärie.
Ade Renée!
Wie dunkelschön war unser Dach,
Als leise wir viere

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Zusammenrückten vor Blitz und Krach. –

Ich streichle euch guten Tiere,
Nun ich geh.
Mir ist so dienstmädchen-donnerstagweh,
Weil ich nun weiterfahre.

20
Und ich war hundert Jahre

Mit dir zusammen,
Renée.

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