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| Textdaten |
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| Autor: |
Frank Wedekind |
| Titel: |
An Francisca de Warens |
| Untertitel: |
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| aus: |
Die vier Jahreszeiten |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1905 |
| Verlag: |
Albert Langen, Verlag für Litteratur und Kunst |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
München |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans dieser Ausgabe auf Commons
S. 101 |
| Kurzbeschreibung: |
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| Aus dem Zyklus Herbst. |
Artikel in der Wikipedia
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[101] An Francisca de Warens
Gestern dacht’ ich eines Kusses,
Wie ihn deine Mutter gab;
In Erinn’rung des Genusses
Leckt’ ich mir die Lippen ab.
5
Ach das war so warm, so saftig,
Daß, ich weiß nicht, wie’s geschah,
Plötzlich ich sie ganz leibhaftig
Wieder bei mir sitzen sah;
Lauschte, wie sie sang und lachte,
10
Manch’ bedeutungsvolles Wort;
Aber als ich dein gedachte,
War sie plötzlich wieder fort.