aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
An Gabriele B. |
| Untertitel: |
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| aus: |
Der Nachlaß von Joachim Ringelnatz,
S. 39 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1935 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scan auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| ebenfalls in: Walter Pape (Hg.): Joachim Ringelnatz. Das Gesamtwerk in sieben Bänden. Karl H. Hensel Verlag Berlin. Band 2, 1985, S. 231. ISBN 3-87329-122-3 |
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[39]
An Gabriele B.
Schenk mir dein Herz für vierzehn Tage,
Du weit ausschreitendes Giraffenkind,
Auf daß ich ehrlich und wie in den Wind
Dir Gutes und Verliebtes sage.
5
Als ich dich sah, du lange Gabriele,
Hat mich ein Loch in deinem Strumpf gerührt,
Und ohne daß du’s weißt, hat meine Seele
Durch dieses Loch sich bei dir eingeführt.
Verjag sie nicht und sage: „Ja!“
10
Es war so schön, als ich dich sah.