An J. D., bei Ueberschickung einer Flasche mit wohlriechendem Wasser
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| Autor: |
Sigurd Albrok d.i. Werner von Haxthausen |
| Titel: |
An J. D., bei Ueberschickung einer Flasche mit wohlriechendem Wasser |
| Untertitel: |
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| aus: |
Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 36, S. 141 |
| Herausgeber: |
Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1818 |
| Verlag: |
Vandenhoeck und Ruprecht |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Göttingen |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[141]
An J. D. bey Ueberschickung einer Flasche mit wohlriechendem Wasser.
Im gläsern Hause ruhen Geister
Und geben sich durch Perlen kund,
Bis sie erweckt der fromme Meister
Und ruft sie aus dem tiefen Grund.
5
Ach in des Herzens tiefsten Tiefen
Ein kühler Born verborgen ist,
Und Geister die darinnen schliefen
Von Liebe werden wach geküßt.
Und wenn die Geister sind entbunden
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Und steigen aus christall’nem Haus,
Dann ist das eine Herz gefunden,
Und liebend hauchts sein Leben aus.
Die frohen Lieder sind erklungen
Hat nur die Liebe hold gewinkt,
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Und einmal nur mit eingesungen,
Fürs ganze Leben fort es klingt.
Laß froh das Herze lauter schlagen,
Nie wird das Sehnen hier gestillt,
Zu Sternen will der Duft es tragen
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Was fromm und treu im Herzen quillt.
Sigurt Albrok.
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