aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
|
|
| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Besuch in der Landes-Heilanstalt |
| Untertitel: |
|
| aus: |
Gedichte dreier Jahre, Seite 78 |
| Herausgeber: |
|
| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
|
| Erscheinungsdatum: |
1932 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
|
| Originaltitel: |
|
| Originalsubtitel: |
|
| Originalherkunft: |
|
| Quelle: |
Digitale Drucke der Uni Bielefeld |
| Kurzbeschreibung: |
|
|
Artikel in der Wikipedia
|
| Bild |
|
[[Bild:|250px]]
|
| Bild |
|
| Bearbeitungsstand |
| fertig |
| Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext. |
| Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe |
| [[index:|Link zur Indexseite]] |
|
[78] BESUCH IN DER LANDES - HEILANSTALT
Wie freute sich dieser idiotische Knabe,
Als ich ihn einmal besucht habe!
Er dankte mit zitternder Hand.
Denn seine Anstalt ist fernes und weites,
5
Ist abgeschlossenes, niemals befreites,
Verwunschenes Land.
Und ist dort alles aufs beste erwogen
Und alles mit Güte durchdacht.
Es wird der Sonne Strahl vor der Nacht
10
Doch abgebogen.
Nun fragt mein Fragen: Warum ihr seid,
Die ihr nicht wacht und auch nicht schlaft?
Und wen das tausendfache Leid,
Das mit euch geht, wohl lohnt und straft?