(Auf der Babenburg bei Bamberg, in der Nacht vom Sturm umgestürzt, 1817).
Hoch auf dem Berge steht das Kreutz,
Trotzt allem Sturmes Graus,
Ein Denkmal jener Wunderschlacht,
Die Freiheit unserm Volk gebracht,
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Scheint weit in’s Land hinaus.
Drob zürnt der Fürst der Finsterniß,
Der’s Kreutz nicht leiden mag,
Nicht leiden mag den neuen Schwung
Aus Knechtschaft und aus Dämmerung
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Zu Freiheit, Licht und Tag.
Der ruft die Winde all’ herbey:
Auf, werft das Kreutz mir um!
Der Ost und Nord sprach: Nein ich stritt
Ja selbst auf Leipzigs Feldern mit;
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Der falsche West blieb stumm.
Nun, rief der Teufel, du! das ist
Ja wohl ein Streich für dich!
Ah Monsieur Satan, pardonnez!
Der deutschen Säbel thun gar weh,
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Ich bitt’, entschuldigt mich.
Da tritt der Südwind vor: Ich thu’s,
Doch unter dem Beding,
(Am hellen offnen Tage nicht!
Dergleichen, wißt ihr, scheut das Licht)
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Daß ich’s bey Nacht vollbring’.
Der Erbfeind grinzt ihm Beyfall zu;
Bravo! Du bist mein Mann!
Und steht das Holz zu fest, nimm Du
Ein Dutzend Teufel noch dazu!
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Nun auf und mach dich dran.
Und als es Nacht geworden, ras’t
Ein unerhörter Sturm,
Doch hätt’ er’s nicht für sich vollbracht,
Wo ihm nicht half der Hölle Macht –
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Da lag des Kreutzes Thurm.
Die Sonne Morgens sah den Greul,
Verbleicht für Ingrimm schier.
Wer deutscher Mann und Christ, wohlauf!
Trotz Teufel richtet wieder auf
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Das heilige Panier!