De vulgari eloquentia/I. Buch – Dreizehntes Kapitel
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[117] Dreizehntes Kapitel.
Von der Mundart der Tuscier und Genueser.
Manuchiamo introcque: Non facciamo altro Die Pisaner: Bene andonno li fanti di Fiorenza per Pisa. Die Lucchesen: Jo voto a Dio, che iugassaria lo comuno de Luca. Die Sienesen: Onche rinegata avesse io Siena. Die Arretiner: Votu venire ovelle. [118] Von der alten Stadt Perugia, von Viterbo und der Stadt Castellana, denke ich, wegen der Verwandtschaft, welche sie mit den Römern haben, nichts zu sagen. Aber obgleich fast alle Toskaner in ihrem Kauderwelsch abgestumpft sind, wissen wir doch, daß Einige die Trefflichkeit der Volkssprache eingesehen haben, nämlich Guido, Lapo, und ein Andrer[1], welche Florentiner sind, und Cino von Pistoja, welchen wir jetzt unwürdigerweise nachsetzen, indem wir nicht unwürdigerweise gezwungen sind. Wenn wir daher die toskanischen Mundarten untersuchen und erwägen, wie hochgeehrte Männer sich von der ihrigen abwandten, bleibt kein Zweifel, daß die Volkssprache, welche wir suchen, eine andre sei als die, welche das toskanische Volk hat. Wenn Jemand aber Das, was wir von den Tusciern behaupten, von den Genuesern nicht behaupten zu dürfen glaubt, so erwäge er dies allein bei sich, daß wenn die Genueser aus Vergeßlichkeit den Buchstaben z einbüßten, sie entweder verstummten oder sich eine neue Sprache erfinden müßten; denn in z besteht der größte Theil ihrer Sprache, welcher Buchstabe sich nicht ohne viele Rauheit aussprechen läßt.
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