aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Der Abenteurer |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte dreier Jahre
Seite 36 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1932 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
{{{ÜBERSETZER}}} |
| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Digitale Drucke der Uni Bielefeld |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Bearbeitungsstand |
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[36] DER ABENTEURER
„Abenteurer, wo willst du hin?“
Quer in die Gefahren,
Wo ich vor tausend Jahren
Im Traume gewesen bin.
5
Ich will mich treiben lassen
In Welten, die nur ein Fremder sieht.
Ich möchte erkämpfen, erfassen,
Erleben, was anders geschieht.
Ein Glück ist niemals erreicht.
10
Mich lockt ein fernstes Gefunkel,
Mich lockt ein raunendes Dunkel
Ins nebelhafte Vielleicht.
Was ich zuvor besessen,
Was ich zuvor gewußt,
15
Das will ich verlieren, vergessen. —
Ich reise durch meine eigene Brust.