Der Handelsmann
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Der Handelsmann.
Ein Kaufmann, der zweihundert lastbare
Kameel’ und Knechte, Diener ohne Zahl,
und zahllos Gut besaß, nahm einst mich in
sein Haus und sprach die ganze Nacht hindurch:
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„Hier hab’ ich einen Kaufbrief auf so viel
Besitz; hier eine Handschrift auf so viel
an Geld, mit guter Bürgschaft. Dieser ist
mein Handelsfreund in der Türkei; ich denke
nach Alexandrien anjetzt zu gehn.
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Die Luft ist da gesund; nur fürcht’ ich mich
vorm Meer bei Magrib. Immer aber muß,
eh ich zur Ruhe mich begeben kann,
ich doch noch Eine Reise thun.“
„Wohin?“
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sprach ich.
„Ich führe Parthischen
Schwefel zum Indus: denn da gilt er viel.
Sinesische Geschirre bring’ ich dann
zurück nach Griechenland; und Seidenzeug
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von da nach Indien. Aus Indien
Stahl nach Aleppo; aus Aleppo Spiegel
nach Yemen in Arabien; von da
Kamlot nach Persien und andres mehr. – –
Dann geb’ ich meinen schweren Handel auf
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und setze mich in Ruh. Nun, Sadi, sage
auch du mir, was du Guts gehöret hast.
„Ich hörte, sprach ich, auf dem Felde Gur,
als eine Karawane Führer vom
Kameele fiel und todt am Boden lag,
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Jemanden sagen: „eines Menschen Auge,
die enge Höle, füllt nur Zweierlei:
Genügsamkeit, und wo nicht die, das Grab.“
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