Der Wanderer.
Es kommt ein Wanderer gegangen,
Durch einen Mantel leicht verhüllt,
Von hohem Königsglanz umfangen,
Und wie ein Engel sanft und mild.
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Er kommt aus fernen Wunderfluren,
Doch immer nur zur Winterszeit,
Und fortgeweht sind seine Spuren,
Wenn er sich unserm Dienst geweiht.
An einem grünen Bäumchen zündet
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Er viele hundert Lichter an,
Schmückt ihn mit Früchten, sanft geründet,
Mit goldnem Kleide angethan.
Und dann mit kindlich inn'ger Freude
Und tief bewegtem, ernsten Sinn,
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Streut er aus seinem weiten Kleide
Die bunten Gaben um sich hin.
Und läßt die Kindlein alle kommen,
Daß sie am Goldglanz sich erfreun,
Und prüfend wählt er sich die Frommen,
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Und ladet zum Genuß sie ein.
Wenn er nun sieht, wie Jedes heiter
Sich seinem Jubel üherläßt,
Dann eilt er ohne Säumen weiter,
Zu einem neuen Wonnefest.
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Und plötzlich ist er dann verschwunden,
Und Niemand weiß wohin er ellt,
Bis in des Jahres letzten Stunden
Auf Augenblick’ er bei uns wellt.
Ach! wüßt’ ich doch nur, wo er bliebe! -
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Ihm würd’ ich folgen, ihm allein,
Dann würd’ bewegt von meiner Liebe
Er ewig, ewig bei mir seyn.
Heinrich Fischer.