| Textdaten |
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| Autor: |
Robert Burns |
| Titel: |
Der alte Rob Morris |
| Untertitel: |
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| aus: |
Lieder und Balladen,
S. 143 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
1792 |
| Erscheinungsdatum: |
1860 |
| Verlag: |
A. Hofmann und Comp. |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld |
| Originaltitel: |
Auld Rob Morris |
| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}} |
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| Bearbeitungsstand |
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[143]
Der alte Rob Morris.
Der alte Rob Morris wohnt drüben im Thal,
Ist Fürst aller lustigen Leute zumal,
Hat Geld in dem Kasten, und Ochsen und Schwein’
Und ein reizendes Mädchen auch nennt er noch sein.
5
Sie ’st frisch wie der Morgen, der schönste im Mai;
Sie ’st süß wie der Abend im duftenden Heu;
Das Lamm auf der Weide ist harmloser nicht;
Sie ist lieb meiner Seel’, wie dem Auge das Licht.
Doch, oh! sie ist Erbin – und Robin ein Laird,
10
Und unser klein Häuschen ist wenig nur werth;
Ein Freier wie ich hat nur Kummer und Noth:
Den Wunden im Herzen folgt baldigst der Tod.
Am Tage ist trübe und traurig mein Sinn,
Und Nächtens ist all’ meine Ruhe dahin:
15
Ich schleiche durch’s Thal, ohne Freude und Lust,
Und seufze, als bräch’ mir das Herz in der Brust
O, wär’ sie doch arm nur und niedrig wie ich,
Dann dürft’ ich doch hoffen, sie säh’ ’mal auf mich;
Dann wär’ unaussprechlich mein Glück, meine Freud’,
20
So ganz unaussprechlich, wie jetzt Schmerz und Leid.