Die zween Hähne und der Entrich
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| Textdaten |
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| Autor: |
Magnus Gottfried Lichtwer |
| Titel: |
Die zween Hähne und der Entrich |
| Untertitel: |
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| aus: |
Vier Bücher Aesopischer Fabeln in gebundener Schreib-Art. Buch 3, Nr. 25. S. 132 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1745 |
| Verlag: |
Wolffgang Deer |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Leipzig |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Djvu auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Siehe die 3. Auflage (1762): Die zween Hähne |
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- [132]
Die XXV. Fabel.
Die zween Hähne und der Entrich.
Zween Hähne huben an zu kriegen,
Und schimpften sich gantz ungesund,
Der eine schrie, heraus du Hund,
Ich, oder du, muß todt hier liegen.
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Ja wandte dieser ein, der schon gelassner ward,
Wenn Raufen nicht verboten wäre,
Du wärest längst verscharrt. Was? krähte der, verscharrt?
Du Memme, hast du Hertz, so stirb doch noch mit Ehre.
So komm doch näher her, hub endlich jener an,
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Den jetzt die Galle kühne machte.
Nein, sagte der gesetzte Hahn,
Vernimm, daß ich dazu mich viel zu edel achte.
O, rief ein Entrich aus, ich glaub es ohne Schertz,
Das gröste Maul das kleinste Hertz.
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Die Helden wurden roth, und giengen fort, der eine
Dem Wasser-Troge zu, der andre nach der Scheune.
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