aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Gedenken an meinen Vater |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte dreier Jahre
Seite 24 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1932 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
{{{ÜBERSETZER}}} |
| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Digitale Drucke der Uni Bielefeld |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Bearbeitungsstand |
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[24] GEDENKEN AN MEINEN VATER
Warum ich tief Atem hole?
So hat mein Vater gern Bowle gebraut.
Nun trinken wir zwei eine Bowle.
Und du hast ihn nimmer gehört noch geschaut.
5
Doch wie wir beide hier zechen
Und sprechen miteinander — so ungefähr —
Meine ich — würde Vater sprechen,
Wenn er dein Liebster gewesen wär.
Je mehr ich altre und lerne,
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Kommt er mir immer mehr nah.
Prost, Musch, einen Schluck auf den toten Papa!
Jetzt lächelt er jenseits der Sterne.