Geschichten und Schnurren
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| Autor: |
Unbekannt |
| Titel: |
Geschichten und Schnurren |
| Untertitel: |
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| aus: |
Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 2, S. 8. |
| Herausgeber: |
Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1818 |
| Verlag: |
Vandenhoeck und Ruprecht |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Göttingen |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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Geschichten und Schnurren.
Eine deutsche und eine französische Truppenabtheilung standen im flandrischen Kriege einander gegenüber; im deutschen Kriegsrathe war beschlossen, den Feind am nächsten Tage anzugreifen. Da trat gegen Mitternacht der h**sche General, der gegen die Franzosen commandirte, vor sein Zelt, schlug die Augen zum Himmel auf und betete wie folgt: Allmächtige Gott, du weßt woll ek inkommodir dek nich ofte, aber wenn et kummt, so kummt et denn ook oordentlich; stah mek mit diner Stärke bi, dat ek Morgen det Franzosen slagen mag, sonst, kann dat nich bestahn mit dinen allwisen Rathschlägen, so bliv du wenigstens neutral, da will ek se ook alleen schon faaten.
„Was thun die Hohenlohischen Fürsten?“ fragte Professor M. in L. einen Studenten im Examen aus dem Stattsrecht. Der Student schweigt. „Das wissen Sie nicht?“ Der Student schweigt abermals. „Ei mein Gott, sie theilen sich in mehrere Linien“ sagt ganz verwundert der Professor.
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