Glosse.
Eines schickt sich nicht für alle,
Sehe jeder wie ers treibe,
Sehe jeder wo er bleibe
Und wer steht, daß er nicht falle.
Göthe.
Ich bin dich auf nischt so gramm,
Mich is nischt so sehr zuwider,
Als wenn so ein Tranconditor
So’n geputztes Sonntagslamm,
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So en Lord vom Millendamm
Den Bereiter spielt vom Stalle,
Oder den Student von Halle
Un uf seiner Schindermähre
Immer schreit: „uf meiner Ehre!“ –
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Enes schickt sich nich vor alle.
Un was och mich ochsig kränkt
Is, wenn so en Kawallriste
Sich en Dichter, en Juriste
Oder en Gelehrter denkt,
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Un de Finger sich verrenkt,
Daß er sagen kann: „ich schreibe!“
Lieber mit den alten Weibe
Wollt ich nach den Blocksberg reiten,
Als so’n Kehrel zu bedeuten; –
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Sehe jeder, wie ers dreibe. –
Un dann wird mich blimmerant,
Wenn so’n Bengel vom warmen Ofen,
Aus de Schule koom gelofen,
Schreit: „ich rett’s Vaterland!“ –
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Hat so’n Vieg woll mehr Verstand
Wie ’ne griene Fensterscheibe?
Wie’n Recrut im Mutterleibe?
Un doch weeß er alles besser,
Ne, mein liebster Herr Professor,
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Sehe jeder wo er bleibe. –
So ’ne Werthschaft wie jetzund
Knoten und Soldaten dreiben
Mit ihr Reden un ihr Schreiben
Un dem olen Dugendbund! –
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Ne das wird mich jar zu rund!
Sehe Ener nich nach Alle,
Jeder nach dem egnen Stalle,
Was zu duhn, anstatt zu schwatzen,
Sich zu kämmen statt zu kratzen,
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Un wer steht, daß er nich falle.