Huld und Liebe
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| Autor: |
Johann Gottfried Herder |
| Titel: |
Huld und Liebe |
| Untertitel: |
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| aus: |
Zerstreute Blätter (Sechste Sammlung) S. 56 |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1797 |
| Verlag: |
Carl Wilhelm Ettinger |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Gotha |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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De Zerstreute Blätter VI (Herder) 111.jpg |
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Huld und Liebe.
Als die Mutter der Liebe den schönen Amor gebohren,
Sprach zu den Grazien sie: „ziehet den Knaben mir auf
Ernst und sanft. Auch lehret ihn bald die ambrosischen Künste
Wohlzugefallen; sie sind allen Unsterblichen werth.“
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Gerne verrichteten sie ihr Amt; o Wunder, und lernten
Jede vom Amor mehr, als sie den Knaben gelehrt.
Seitdem stehen sie, Lieb’ und Huld, auf Einem Altare;
Huld macht Liebe; sich selbst nennet die Liebe nur Huld.
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