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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Jenem Stück Bindfaden |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute
S. 30 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1934 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[30]
Jenem Stück Bindfaden
Bindfaden, an den ich denke,
Kurz warst du, und lang ist’s her.
Ohne dich wäre das so schwer
Und so hoffnungslos gewesen.
5
Auf der Straße von mir aufgelesen,
Halfst du mir,
Mir und meiner Frau. – Wir danken dir,
Ich und meine Frau.
Bindfaden, du dünne Kleinigkeit
10
Wurdest mir zum Tau. –
Damals war Hungerszeit;
Und ich hätte ohne dich in jener Nacht
Den Kartoffelsack nicht heimgebracht.