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| Textdaten |
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| Autor: |
Johann Wolfgang von Goethe |
| Titel: |
Mächtiges Ueberraschen |
| Untertitel: |
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| aus: |
Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Zweyter Band.
S. 1 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
1807-1808 |
| Erscheinungsdatum: |
1827 |
| Verlag: |
J. G. Cotta’sche Buchhandlung |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Stuttgart und Tübingen |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| auch in: Goethes Werke. Band I. Gedichte und Epen I (hrsg. v. Erich Trunz). München, Sonderausgabe 1998. S.294. |
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[1] Mächtiges Ueberraschen.
Ein Strom entrauscht umwölktem Felsensaale
Dem Ocean sich eilig zu verbinden;
Was auch sich spiegeln mag von Grund zu Gründen,
Er wandelt unaufhaltsam fort zu Thale.
5
Dämonisch aber stürzt mit einem Male –
Ihr folgten Berg und Wald in Wirbelwinden –
Sich Oreas, Behagen dort zu finden,
Und hemmt den Lauf, begränzt die weite Schale.
Die Welle sprüht, und staunt zurück und weichet,
10
Und schwillt bergan, sich immer selbst zu trinken;
Gehemmt ist nun zum Vater hin das Streben.
Sie schwankt und ruht, zum See zurückgedeichet;
Gestirne, spiegelnd sich, beschaun das Blinken
Des Wellenschlags am Fels, ein neues Leben.