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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Passantin |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute
S. 89-90 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1934 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[89]
Passantin
So schöner Wuchs! So schöne Haut!
So schöne Hände, schöne Haare.
[90] Ganz Frauenanmut. – Und für wen gebaut?
Und für wie viele Jahre?
5
Aus Worten, Augen streichelt mich ein Geist,
Der mir gefällt und heimlich schön verspricht.
Für mich so schön, vielleicht für andre nicht. –
Was nützt es mir, da es vorüberreist.
Und nützt mir doch, kann meine Phantasie
10
Versagtes in Konvexes übertragen. –
Die Wolke, die dich labt, du fängst sie nie;
Sie hört dich nicht und du kannst ihr nichts sagen.