RE:Arauris

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 401
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Arauris, Küstenfluss im südlichen Frankreich, der auf dem Cevenna mons (Mela II 80) entspringt und bei Agatha vorbeifliesst (Strab. IV 182 Ῥαύραρις überliefert; Plin. n. h. III 32 Araris; Ptol. II 10, 2 Ἀραύριος ποταμοῦ ἐκβολαί). Bei Vibius Sequester heisst er Cirta (Cyrta). Heute der Hérault. An ihm lag die Stadt Cessero (St. Thibéry), der im Itin. Ant. 389 auch der Name Araura beigelegt wird. Desjardins Géogr. de la Gaule I 157; vgl. den Eigennamen Arauricus bei Silius Ital. III 403. V 557.

[Ihm.]


Registerband (1980)

[38] Arauris

Küstenfluß in Gallia Narbonensis. = Cinorus (III 2562 [s. d.]) (?).

[Gärtner & Wünsch.]