RE:Barditus
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| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |
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| Bd. III,1 (1897), Sp. 10–11 | |
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Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Tacitus, Germania 3: „Dann haben sie auch noch Lieder, durch deren Anstimmung, Barditus von ihnen genannt, sie ihren Mut entflammen und den Ausgang des bevorstehenden Kampfes schon aus dem bloßen Klange vorausahnen. Denn sie erschrecken andere oder verzagen selbst“. Zitiert nach Publius Cornelius Tacitus, Sämtliche erhaltene Werke, unter Zugrundelegung der Übertragung von Wilhelm Bötticher neu bearbeitet von Andreas Schäfer, Magnus Verlag, Essen 2006, S. 72.
- ↑ Ammianus Marcellinus 16,12,43: „[Die Cornuten und Bracchiaten] stimmten mächtig den Barritus an. Dieses Schlachtgeschrei wird mitten in der Hitze des Kampfes erhoben. Es beginnt mit einem schwachen Summen, verstärkt sich dann allmählich, wie das Brausen der Meereswogen, die gegen Klippen branden“. Zitiert nach Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte, Lateinisch und Deutsch und mit einem Kommentar versehen von Wolfgang Seyfarth, Bd. 1, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1970, S. 197.
- ↑ Ammian 26,7,17: „der furchterregende Schlachtruf, den die Barbaren als Barritus bezeichnen“.
- ↑ Ammian 31,7,11: „Die Römer stimmten überall ihren Schlachtgesang an, der üblicherweise leise beginnt, um sich zu größerer Lautstärke zu steigern, und den man mit einem barbarischen Wort als Barritus bezeichnet“. Zitiert nach Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte, Bd. 4, Darmstadt 1971, S. 169.
- ↑ „Man strebt dabei besonders nach Rauheit des Tones und dumpfen Getöse, indem man den Schild vor den Mund hält, damit die Stimme desto voller und kräftiger durch das Zurückprallen derselben anwachse.“ Zitiert nach a. O.