Reue (Ernst)
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Reue.
Über meiner Brust gelegen
Hat die Nacht ein dunkler Gram,
Den mir auch des schnellstens Traumes
Flügel nicht von hinnen nahm.
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Mocht’ ich über Meere schreitenOder still vor Blumen stehn,
Mocht’ ich Meer und Land in Tränen
Oder sie in Flammen sehn,
Ob die schwingenfrohe Seele
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Bis zum letzten Sterne kam –Über meiner Brust gelegen
Hat die Nacht ein dunkler Gram.
Und wie gut es Erd’ und Himmel
Mir heut’ Nacht im Traum gemeint,
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Immer auf verborg'nem GrundeHat ein leiser Quell geweint.
Wie nun kam der späte Morgen,
Stand am Himmel noch die Not,
Über wilde Wolkenmauern
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Schrie ein böses Morgenrot.[76]
Dann auf den geschloss’nen LidernFühlt’ ich warmen, duft’gen Tau,
Und in ihre weichen Arme
Zog mich die geliebte Frau.
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Und sie lächelte beglückend,Eh’ ich nur ein Wort gesagt;
Denn sie weiß, die Milde, Feine,
Daß ich selber mich verklagt,
Und sie will aus tiefer Liebe
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Schonen meinen stolzen Sinn –Heut’ bedeck’ ich dich mit Rosen,
Herrliche, du Königin!
