aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Schicksal der Schlaube |
| Untertitel: |
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| aus: |
Kuttel-Daddeldu,
Seite 103 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1924 |
| Verlag: |
Kurt Wolff Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
München |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Digitale Drucke der Uni Bielefeld |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[103] Schicksal der Schlaube
Anno 1307
Ante Christum natum
War eine Schlaube in einem Zahn steckengeblieben,
Da nahte sich eine Floskel aus Batum
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Und sagte: »Erlaube,
Daß ich dir helfe.« – – »Ganz nach Belieben,«
Sagte die Schlaube.
Da war das Liebeswerk schon getan.
Da wurde die Floskel blässer und blässer.
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Die Schlaube indessen sprang in ein fließend Gewässer,
Trieb fort in der Richtung von Quelle nach Mündung;
Überall roch es nach ham and eggs.
Und die kleine Schlaube starb unterwegs
An Ekel, Scharlach oder Gebärmutterentzündung.