| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Schläge |
| Untertitel: |
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| aus: |
Flugzeuggedanken |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1929 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons,
S. 135 |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Bearbeitungsstand |
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[135] SCHLÄGE
Es schlägt im Busch eine Nachtigall.
Es schlägt ein Knecht auf dem Sommerball
Einem andern den Schädel entzwei.
Es schlägt eine Turmuhr Drei.
5
Es sagt die Nacht, wenn sie vorbei
Ist: „Guten Tag!“
Es schlägt ein frischer Trommelschlag
Die Schläfrigkeit zu Brei.
Es sagt der Tag, wenn er vergeht:
10
„Gut Nacht!“ Will nichts besagen.
Schlägt alles – auch letzte Stunde – vorbei.
Doch wer sich drauf und dran versteht,
Der hört in jeder Schlägerei
Herzen schlagen.