Seite:Charles Dickens Der Weihnachts-Abend.djvu/90
| Charles Dickens: Der Weihnachts-Abend. Übersetzt von Julius Seybt |
|
|
|
|
Und jetzt, ohne daß der Geist vorher etwas gesagt hätte, standen sie auf einer kahlen, öden Haide, wo ungeheure Felsblöcke umhergestreut waren, als wäre hier eine Begräbnisstätte von Riesen; und Wasser breitete sich aus, wo es nur Lust hatte – oder würde es gethan haben, wenn es der Frost nicht gefangen hielt; und nichts wuchs dort, als Moos und Gestrüpp und hartes, spitziges Gras. Tief im Westen hatte die untergehende Sonne einen Streifen glühenden Rothes gelassen, der einen Augenblick auf die öde Steppe niederschaute, wie ein zürnendes Auge, und immer tiefer und tiefer sank, bis er sich im Dunkel der tiefsten Nacht verlor. „Was ist das für ein Ort?“ frug Scrooge. „Ein Ort, wo Bergleute in den Tiefen der Erde arbeiten“, antwortete der Geist. „Aber sie kennen mich. Sieh!“ |
Charles Dickens: Der Weihnachts-Abend. Übersetzt von Julius Seybt. G. Grote, Berlin 1877, Seite 79. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Charles_Dickens_Der_Weihnachts-Abend.djvu/90&oldid=924181 (Version vom 1.12.2009)