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Während ich in der Küche bei offenen Fenstern sechs delikate Hechtstücke auf der Pfanne hatte, fütterte Harald gerade im Hofe unsere Hühner und Tauben. Mit einem Male rief er mir da zu: „Hallo, mein Alter … Es fehlen ausgerechnet die schönsten unserer echten Brieftauben – drei! Sollten sie etwa einem Habicht heute früh zum Opfer gefallen sein?!“ Ich konnte nicht antworten. Es hatte vorn geläutet. Ich stellte die Gasflamme unter der Bratpfanne kleiner, eilte zur Vordertür und fand im Briefkasten einen einzelnen Brief. Oh – von unserer Freundin Frau Rittergutsbesitzer Lefeld aus Sagan ..! Schon das blaugraue Papier war mir so vertraut, noch mehr der zarte Parfümduft. Das Schreiben trug meine Anschrift. Ich wendete schnell die Hechtstücke, und dann schnitt ich den Umschlag ganz andächtig auf. Frau Otti Lefeld, Rittergut Sagan bei Greifenberg[WS 1], Schlesien, schrieb folgendes. Nun – ihre Schrift ist zuweilen nicht ganz leicht zu entziffern. Und diesen Brief hatte sie offenbar in größter Erregung abgefaßt.
Anmerkungen (Wikisource)
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Max Schraut: Dämon Chanawutu. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1928, Seite 4. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:D%C3%A4mon_Chanawutu.pdf/4&oldid=1724866 (Version vom 22.11.2011)