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Du gold’ner Blitz, du träumerisches Roth, 15
Wach wird die alte Kraft, das alte LebenIch fühl’s durch meine Adern stürmisch beben! 20
Der ganze Himmel meiner Brust:Das alles ist auf einmal jung geworden, 25
Des Friedens Segen ward zum schweren Fluche;Ja Deutschland ruht im schwarzen Leichentuche: 30
Mögst du, o Himmel, ihr ein Zeichen senden! |
Rudolf Gottschall: Barrikaden-Lieder. Adolph Samter, Königsberg 1848, Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Barrikaden_Lieder_(Gottschall).djvu/34&oldid=1738984 (Version vom 20.12.2011)