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In den Mühen und Sorgen des täglichen Lebens, die uns wie Opium vom Schicksal gegeben werden, um die größeren Leiden zu vergessen, denken wir kaum all des vielen Verlorenen. Aber an den Abenden langer Reisetage, wenn das Buch der Hand entgleitet und wir müde aus dem Fenster hinausstarren, wenn der Zug durch weite Ebenen braust und sein Schatten, riesengroß verlängert, über der wehenden Grasfläche neben uns dahineilt, |
Elisabeth von Heyking: Briefe, die ihn nicht erreichten. Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1903, Seite 36. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Briefe_die_ihn_nicht_erreichten_Heyking_Elisabeth_von.djvu/37&oldid=1196741 (Version vom 11.08.2010)