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| Carl Hau: Das Todesurteil. Die Geschichte meines Prozesses. |
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Wie ich noch über das Zitat nachsinne, kommt mir plötzlich der Gedanke: so rasch bist du bei der Hand mit dem verdammenden Urteil! Was du nicht willst, daß man dir tu … Mag er nun schuldig gewesen sein oder nicht, jedenfalls war der Inder kein ganz schlechter Mensch. Nachdem er sich das Herz ein wenig erleichtert hatte, brachte er Zigaretten zum Vorschein, bot zuerst dem Polizeimann eine an und mit dessen Erlaubnis dann auch jedem seiner Mitgefangenen. Es begann ein gewaltiges Qualmen, und bald war das Innere des Wagens mit Rauch erfüllt, der in dichten Schwaden durch das Fenster der Tür hinauszog, so daß ein Vorübergehender hätte glauben können, in der schwarzen Marie sei ein Brand ausgebrochen. Der Wagen bog in einen Seitenweg ein, wir hielten vor dem großen eisernen Tor des Untersuchungsgefängnisses in Brixton. |
Carl Hau: Das Todesurteil. Die Geschichte meines Prozesses.. Ullstein, Berlin 1925, Seite 25. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Das_Todesurteil_(Hau).djvu/26&oldid=1183905 (Version vom 27.07.2010)