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| unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau |
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Mit grosser Mühe habe ich ein Verschen von acht Zeilen zusammengebracht, für das ich einen Blick des Mitleids aus Deinen schönen Augen erhoffe!“ Die Poesie lautete folgendermassen: Kein glücklicher Tag ist unserer Hochzeit bestimmt, um meine wunden Gefühle zu heilen! Ach! die Frühlingszeit des Lebens ist tausend Goldstücke werth! – Wenn mich die Sorge beim Denken überfällt, so ertränk’ ich sie in drei Becher Weines – Wenn mich der Gram überwältigt, greif ich zur Laute und singe den Blumen ein Lied vor! Meine Geliebte ist wohl auf! beschäftigt mit den tiefen Geheimnissen des Harems – Aber ich! – mitten in der Stille des Schweigens klage ich meinen einsamen Vorhängen meinen Kummer! –
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unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau. Wilhelm Jurany, Leipzig 1847, Seite 28. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Die_blutige_Rache_einer_jungen_Frau.djvu/030&oldid=949282 (Version vom 27.12.2009)