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| unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau |
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„Der Frühling lächelt wieder in jedes Menschenherz, und die ganze Natur ist frisch und heiter. – Nur sie in dem duftigen Zimmer trägt Kummer im Gemüth um einen fernen Geliebten. – Der Ostwind ist in der That rauh und unstät, aber Du bist noch unzuverlässiger als er. – Der klare Mond ist voll und rund, aber, ach, mein Glück ist fern von seiner Fülle! – Da unsere Liebe schon vereinigt ist, kannst Du, wenn Du es wünschest, leicht die Einwilligung Deiner Eltern erhalten. – Aber unter dem ganzen Himmelszelte habe ich keinen Gedanken, den Phönix zu bevollmächtigen[1]. – Diese peinlichen Gefühle, die mein Herz aufreiben, wem soll ich sie enthüllen? –
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unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau. Wilhelm Jurany, Leipzig 1847, Seite 54. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Die_blutige_Rache_einer_jungen_Frau.djvu/056&oldid=949354 (Version vom 27.12.2009)