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| Anonym: Edda |
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Schweigsam und vorsichtig sei des Fürsten SohnUnd kühn im Kampf. 15
Der unwerthe Mann meint ewig zu leben,Wenn er vor Gefechten flieht. 16
Der Tölpel glotzt, wenn er zum Gastmal kommt,Murmelnd sitzt er und mault. 17
Der weiß allein, der weit gereist ist,Und Vieles hat erfahren, 18
Lange zum Becher nur, doch leer ihn mit Maß,Sprich gut oder schweig. 19
Der gierige Schlemmer, vergißt er der Tischzucht,Schlingt sich schwere Krankheit[WS 1] an; 20
Selbst Heerden wißen, wann zur Heimkehr Zeit istUnd gehn vom Grase willig; 21
Der Armselige, ÜbelgesinnteHohnlacht über Alles |
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Vorlage: „Kranheit“
Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876, Seite 39. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/047&oldid=941769 (Version vom 18.12.2009)