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| Anonym: Edda |
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Da sah man von Stränden und StafnesnesDie Schiffe gesegelt, die goldgeschmückten. 24
Aber der Königssohn sagte dem andern:„Schwer,“ sprach er, „hält es, von der Schnabelspitze 25
„Zwölfhundert zählst du Zuverläßiger:Doch harrt in Hatun noch halbmal mehr 26
Da warf der Steurer die Stevenzelte nieder,Der Männer Menge damit zu erwecken, 27
Die Ruder ächzten, das Eisen klang,Schild scholl an Schild, die Seehelden ruderten. 28
So wars zu hören, da hart sich stießenDie kühlen Wellen und die langen Kiele 29
Helgi hieß das Hochsegel aufziehn,Als wider Wogen da Woge schlug 30
Aber Sigrun kam kühn aus den WolkenUnd schützte sie selber und ihre Schiffe. |
Empfohlene Zitierweise:
Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876. Seite 145. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/153&oldid=928424 (Version vom 5.12.2009)