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| Anonym: Edda |
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Du warst die schädlichste Walkürenhexe,Aber bei Allvater allvermögend. Gudmundr.
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Nicht warst du der Vater der Fenriswölfe,Ob ärger als alle, das leuchtet ein, 40
Siggeirs Stiefsohn lagst du hinter Stückfäßern,An Wolfsgeheul gewöhnt in den Wäldern draußen. Sinfiötli.
41
Du warst Granis Braut bei Brawöllr,Goldgezügelt, gezähmt zum Lauf. 42
Ein sittenloser Knecht erschienst du da,Als du Gullnirs Geiße melktest; Gudmundr.
43
Nein, füttern wollt ich bei FrekasteinLieber die Raben mit deinem Luder, Helgi.
44
„Es ziemt’ euch beßer beiden, Sinfiötli,Den Kampf zu fechten und Aare zu freuen, |
Empfohlene Zitierweise:
Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876. Seite 147. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/155&oldid=940387 (Version vom 17.12.2009)