Seite:Freiligrath-Prozess.djvu/11
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„Sechzehn Jahr’ — und wie ein greiser Awaldt's*)[1] Annahme, daß des Dichters Geburt in das Jahr 1804 falle, ergibt sich, demzufolge wie auch durch andere Zeugnisse als eine irrige. Der Vater des Dichters, welcher Lehrer an der Bürgerschule zu Detmold war, hatte frühzeitig sein Augenmerk darauf gerichtet, daß die geistige Ausbildung und Erziehung des Knaben befördert und möglichst vollendet werde. Er übergab deshalb seinen Sohn dem Gymnasium der Vaterstadt; aber nicht lange war es diesem vergönnt, den Vorträgen in diesen Lehrsälen zuzulauschen, die ihn gänzlich angezogen hatten, denn schon im Jahre 1825 verließ er die Anstalt, wo er mit beßtem Erfolge und aller Hinneigung für die Studien thätig gewesen war. Der Vater nämlich, welcher nicht so bemittelt
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Empfohlene Zitierweise:
Stenographischer Bericht des Processes gegen den Dichter Ferdinand Freiligrath. Düsseldorf 1848. Seite 7. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiligrath-Prozess.djvu/11&oldid=813966 (Version vom 6.8.2009)