Seite:Freiligrath-Prozess.djvu/19
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Im letzten Winter, den er hier noch verlebte, sah er sich in die politischen Bewegungen hineingerathen, die seinem Glaubensbekenntniß (Mainz, Vict. v. Zabern 1844) Entstehung gab. Er war nun „auf die Zinne der Partei“ hinabgestiegen, er sah ein, daß er in der Gegenwart Partei ergreifen müsse; welcher Partei er sich aber hinneigte, daß zeigte er bald zu deutlich, was auch die von ihm angewendeten Worte Chamisso’s bekunden: „Die Sachen sind, wie sie sind. Ich bin nicht von den Tories zu den Whigs übergegangen, aber ich war, wie ich die Augen über mich öffnete, ein Whig.“ – „Ich kann nicht anders!“ ruft er aus und der Würfel ist geworfen. Er legte nun auch die Pension in die Hände des Königs zurück, indem er von Neujahr 1844 an aufhörte, dieselbe zu erheben. Er hatte den Band seiner politischen Gedichte im Manuscript fertig in seinem Pulte liegen, als er vom Erbgroßherzog
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Empfohlene Zitierweise:
Stenographischer Bericht des Processes gegen den Dichter Ferdinand Freiligrath. Düsseldorf 1848. Seite 15. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Freiligrath-Prozess.djvu/19&oldid=813971 (Version vom 6.8.2009)