Seite:Pole Poppenspäler.djvu/124
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In diesem Haus und Garten bin ich aufgewachsen, meine braven Eltern wohnten hier, und hoffentlich wird einst [167] mein Sohn hier wohnen! — Daß ich ein Knabe war, ist nun schon lange her; aber gewisse Dinge aus jener Zeit stehen , noch, wie mit farbigem Stift gezeichnet, vor meinen Augen. Neben unserer Haustür stand damals eine kleine weiße Bank mit grünen Stäben in den Rück- und Seitenlehnen, von der man nach der einen Seite die lange Straße hinab bis an die Kirche, nach der anderen aus der Stadt hinaus bis in die Felder sehen konnte. An Sommerabenden saßen meine Eltern hier, der Ruhe nach der Arbeit pflegend; in den Stunden vorher aber pflegte ich sie in Beschlag zu nehmen und hier in der freien Luft und unter erquickendem |
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Theodor Storm: Pole Poppenspäler. Braunschweig: Geoge Westermann, 1875. Seite 124. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Pole_Poppensp%C3%A4ler.djvu/124&oldid=756440 (Version vom 14.7.2009)